Posterausstellung "150 Jahre deutsch-thailändische Beziehungen"

Bild vergrößern Wer sich ein wenig mit der Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und Thailand befaßt hat, weiß vermutlich, dass sich König Chulalongkorn während seiner Europareisen im Jahre 1897 und 1907 jeweils auch längere Zeit in Deutschland aufgehalten hat. Schon weniger bekannt ist, dass mehrere Prinzen, Söhne von König Chulalongkorn, in Deutschland ausgebildet wurden, oder dass Prinz Rangsit von Chainad – bis zur Thronbesteigung des jetzigen Königs Bhumibol Aduljadey Regent des Königreichs – mit einer Deutschen aus Heidelberg verheiratet war, die er während seines Studiums in Deutschland kennengelernt hat.

Unter König Chulalongkorn reisten viele ausländische, auch deutsche Spezialisten nach Siam, um mit ihrem Wissen beim Aufbau und bei der Modernisierung des Landes mitzuhelfen. Der Aufbau des Eisenbahnnetzes in Thailand, die Einrichtung eines Post- und Telegraphenwesens lagen lange Zeit nahezu vollständig in der Hand deutscher Ingenieure und Verwaltungsfachleute. Aber auch in anderen Bereichen haben Deutsche ihre Spuren hinterlassen: Der berühmte thailändische Musiker Piti Vadhayakorn „Phra Chen Duriyang“, der Komponist der thailändischen Nationalhymne, hieß eigentlich Peter Veit und war der Sohn eines deutschen Einwanderers. Eine Reihe von bekannten Gebäuden in Thailand, darunter mehrere Paläste für Mitglieder der Königsfamilie, sind von deutschen Ingenieuren entworfen und gebaut worden…


Diese und jede Menge weiterer interessanter Details, illustriert mit einer Reihe von alten und neuen Fotos, hat die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in einer Ausstellung zusammengetragen.

Die vollständige Ausstellung finden Sie in einer Ansichtsversion hier:

Ausstellung „150 Jahre Deutsch-Thailändische Beziehungen“ [pdf, 22.264,33k]